Die Universitäten der Bundeswehr

[Universität: Kurzform von universitas magistrorum et scholarium, „Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden“]

Die „Helmut-Schmidt-Universität“ in Hamburg und die „Universität der Bundeswehr München“ sind die beiden höchsten Bildungseinrichtungen der deutschen Streitkräfte. Sie wurden 1973 als „Hochschulen der Bundeswehr“ zur wissenschaftlichen Ausbildung von Offizieren und Offizieranwärtern gegründet und haben sich in den vergangenen Jahrzehnten als Stätten anspruchsvoller universitärer Lehre und exzellenter wissenschaftlicher Forschung im deutschen Hochschulwesen fest etabliert.

An diesen Campus-Universitäten können Offiziere seitdem im Rahmen ihrer Offizierlaufbahn in kleinen, effektiven Gruppen ein Intensivstudium im Trimestersystem absolvieren. Die in nur 4 Jahren erworbenen Universitäts- oder Fachhochschul-Diplome bzw. seit 2007 Master-Abschlüsse sind staatlich voll anerkannt und denen der Landesuniversitäten gleichwertig.

In begrenztem Umfang stehen die hervorragenden Studienbedingungen an den beiden Universitäten inzwischen auch zivilen Studierenden zur Verfügung, u.a. über Industriestipendien.

Die Kombination aus militärischer Führungskompetenz und akademischer Ausbildung ist ein wesentlicher Grund für bemerkenswerte zivilberufliche Karrieren vieler Alumni im Anschluss an ihre aktive Bundeswehrzeit.